Menschen berichten von ihrer Pro-bono-Erfahrung

Damit Sie einen noch besseren Eindruck von den von uns vermittelten Projekten bekommen können, finden Sie auf den folgenden Seiten einige Geschichten aus den bereits über 100 Pro-bono-Projekten, die wir vermitteln konnten. Lassen Sie sich inspirieren von anderen Menschen und ihrer Pro-bono-Erfahrung.

Lesen Sie die Geschichten von Menschen, die sich schon pro bono engagiert haben

Pro-bono-Webdesign: Der Relaunch von gewaltfreilernen.de

 „Das Projek Gewaltfrei Lernen ist 2014-06-29-14.20.17in seiner Komplexität, unterschiedliche Zielgruppen so zu bedienen, dass trotzdem ein harmonisches Gesamtbild entsteht, schon sehr herausfordernd. Viele Ideen und Details entstehen oft erst beim gemeinsamen Arbeiten. Schön war natürlich, dass mein Entwurf dabei so positiv angenommen wurde.“ Die selbstständige Web- und Grafikdesignerin Claudia Hillen blickt zurück auf ihre erste Erfahrung als Probonistin.

Die Website des Fördervereins „Gewaltfrei Lernen e. V.“ sollte komplett modernisiert werden. Neues Design, neue Struktur und ein neues Backend, um die Seite mühelos zu aktualisieren. Nach dreimonatiger Pro-bono-Zusammenarbeit stand das Grundgerüst. Jetzt muss es nur noch mit Projekten und Inhalten gefüllt werden. Und davon haben die Konflikttrainer, die sich seit zehn Jahren an Schulen, Kitas und Jugendeinrichtungen in ganz Deutschland für Gewaltprävention einsetzen, reichlich. Nach der Überarbeitung der Texte kann die neue Seite dann in ein paar Monaten online gehen.

Der lebhafte Projektablauf und die stimmige Chemie begeisterten Claudia Hillen bei ihrer ersten Pro-bono-Erfahrung. „Ich kannte bis vor kurzem den Begriff pro bono gar nicht. Durch einen anderen Projektteilnehmer wurde ich Proboneo empfohlen, weil das Thema und die Zielgruppe gut in mein Portfolio passten. Außerdem interessiert mich das Thema persönlich, weil meine Tochter bald auf die weiterführende Schule geht.“

Neben einer Menge Inspiration nimmt Claudia Hillen vor allem auch die Freude über die große positive Resonanz über die eigene Arbeit mit. „Ich würde jedem raten, sich vor allem dann pro bono zu engagieren, wenn man das Thema oder die Organisation auch persönlich unterstützen oder vertreten würde. So kann man auch über einen längeren Zeitraum mit Begeisterung und Motivation bei der Sache bleiben. Wenn dann noch die Chemie stimmt und man ohnehin mit Begeisterung seinen Job macht, wird man mit gutem Teamwork und Feedback belohnt.“

Pro-bono-Beraterin unterstützt den Generationswechsel in der Führung beim Bundesverband der Mütterzentren e.V.

„Seit fünf Jahren mache ich auf beruflicher Ebene genau das, was ich pro bono eingebracht habe: Ich vermittele Menschen im gemeinnützigen Sektor Know-how aus dem privaten Sektor. Das Wissen und die Kompetenzen lassen sich nie 1 : 1 übertragen. Denn in diesem Bereich gibt es andere Rahmenbedingungen und oft auch andere Wertegerüste. Doch inzwischen bringe ich einige Erfahrungen mit.“ Claudia Hunzelmann, ehemalige Geschäftsführerin eines mittelständischen Unternehmens, suchte zwischen zwei Aufträgen aktiv nach Möglichkeiten, sich pro bono zu engagieren. Bei Proboneo wurde die erfahrene Projektmanagerin und selbstständige Beraterin fündig: „Ich kannte bereits die Taproot-Foundation, die Pro-bono-Vermittlungen in den USA durchführt. Ich fand die Idee toll, dass Proboneo etwas Ähnliches in Deutschland aufbaut und habe mich umgehend gemeldet.“

Vier intensive Monate beriet sie den Bundesverband der Mütterzentren e. V. in der schwierigen Übergangsphase zu neuen Führungsstrukturen. „Solch ein Generationenwechsel hat viel mit Menschen, ihren Bedürfnissen und Partikularinteressen zu tun. `Wir wollen das jetzt` lässt sich leicht sagen – doch die Umsetzung ist deutlich schwieriger. Das Pro-bono-Projekt hat geholfen, den Übergang transparent zu gestalten. Das hat der übergebenden Generation geholfen, für die neue Generation spürbar loszulassen. Gleichzeitig haben alle Beteiligten reflektiert, wie die Verantwortlichkeiten im Alltag aussehen können. Denn wenn die Nachfolger einmal nachgerückt sind, sind sie oft überrascht von der Realität“, beschreibt Claudia Hunzelmann ihre Pro-bono Herausforderung.

Nicht nur die Organisationsstruktur, auch die strategische Ausrichtung, Serviceinhalte und Ausgestaltung der Mitgliederbetreuung wurden einer kritischen Bestandaufnahme unterzogen und neu formiert. Die Kooperation aus privatem und gemeinnützigem Sektor erschließt dabei oft ganz neue Perspektiven: „Der Wissensstand und die gesammelte Erfahrung der vorhergehenden 30 Jahre ist enorm. Wenn gewünscht, könnten die Mütterzentren mit ihrem geballten Know-how sogar Beratungsleistungen für andere Organisationen im Sektor oder öffentliche Institutionen anbieten. Als BWL-erin von außen glaube ich, dass die Mütterzentren in diesem Bereich vieles bewegen könnten. Wenn sie aber sagen, `nein, das passt nicht zu uns`, dann ist das wichtig und richtig“, unterstreicht Claudia Hunzelmann.

Beratung für Balu und Du e.V. – Keine Angst vor professioneller Kommunikation

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„Mich hat beeindruckt, mit welch hoher Professionalität und welch hohem Selbstbewusstsein bei dem Verein Balu und Du die inhaltliche Projektarbeit geleistet wird. Wenn es aber um die eigene Darstellung geht, um die Behauptung im Wettbewerb, dann fällt es ungemein schwerer, sich selbstbewusst zu zeigen oder gar solche Botschaften zu formulieren.“ schildert Heike van Meegdenburg ihre Pro-bono-Erfahrung. Mit „Balu & Du e. V.“ erarbeitete die freiberufliche Beraterin und Designerin einen ganz neuen Masterplan für die projekteigene Kommunikation: „Wo wollen wir eigentlich hin? Die Vision zu formulieren war ein spannender Teamprozess. Spätestens hier gingen die Vorstellungen intern weiter auseinander, als bisher voneinander angenommen.“

In einem deutschlandweit engagierten Mentorenprogramm vermittelt „Balu & Du e. V.“ Förderbeziehungen zwischen Grundschulkindern und Studierenden. Kleinen Persönlichkeiten viel positives Rüstzeug mit auf den Lebensweg geben, dafür engagieren sich die Macher von „Balu und Du e. V.“ seit neun Jahren mit viel Know-how, originellen Projekten und Patenschaften. Profis im Projektanliegen – doch in der eigenen Darstellung und der wichtigen Ansprache von Zielgruppen war das Projektteam an die eigenen Grenzen gestoßen. „Das wichtigste an dem ganzen Prozess war am Ende die Präsentation vor den Koordinatoren aus allen Standorten in Deutschland. Wenn sie unsere Botschaften und Ziele verstehen, unsere Handlungsansätze, dann können wir gemeinsam eine starke Marke `Balu & Du´ aufbauen“, so Heike van Meegdenburg.

Für die erfahrene Beraterin war die Weitergabe von Wissen schon immer Teil ihres beruflichen Selbstverständnisses: „Proboneo hat mich mit der Idee der Pro-bono-Arbeit, die professionell gemanagt wird, „infiziert“. Die kommunikative Begleitung des Projektes hat mich immer wieder angespornt, mein Bestes zu geben, denn ich bin inhaltlich voll und ganz von der Arbeit von `Balu & Du e. V.´ überzeugt.“ Dieses große Kompliment traf für beide Seiten zu, denn Heike van Meegdenburg unterstützt das Team fortan auf Honorarbasis.

„Man sollte auch als Freiberuflicher den Mut dazu haben“, rät sie allen Pro-bono-Engagierten. „Die Begeisterung in den Augen des Projekt-Teams zu sehen, das wachsende Selbstwertgefühl in dem ganzen Projekt zu spüren, wenn man ihre vermeintlich kleine Welt mit anderen Augen spiegelt, stärkt auch das eigene Selbstbewusstsein. Es ist ein tolles Gefühl und man geht spätabends erschöpft aber glücklich ins Bett und freut sich schon auf den nächsten gemeinsamen Schritt.“

Medienexpertin Sandra Pabst und PCs for Kids unterstützen Schulen

 „Ich wollte mit einer Organisation zusammenarbeiten, sp2die bereits etwas bewirkt und schon eigene Erfahrung gesammelt hat. Wichtig war mir außerdem, dass Inhalt und Projektbedarf zu meinen persönlichen Kompetenzen passen: Kommunikation sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“, fasst die selbstständige Medienexpertin Sandra Pabst die Kriterien ihrer Pro-bono-Motivation zusammen. Ein Vorhaben, das die ehemalige stellvertretende Pressesprecherin des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz schon lange Zeit hegte und mit Proboneo jetzt realisierte: „Vor allem das breite Spektrum gesellschaftlicher Projekte hat mich überzeugt“, so Pabst.

PCs for Kids erfüllte beide Kriterien der Medienexpertin. Ob PCs, Monitore, Drucker, Tastaturen oder Webcams: Seit sieben Jahren unterstützen ehrenamtliche Mitarbeiter Schulen bundesweit in der Vermittlung gebrauchter Computer. Geräte und Zubehör stammen von Unternehmen und einschlägigen IT-Branchengrößen. Für die Öffentlichkeitsarbeit jedoch blieb im Tagesgeschäft der Helfer bislang kaum Zeit. Tatkräftig unterstützt wurden sie darin durch Sandra Pabst: „PCs for Kids hat wertvolles Rüstzeug für die eigene Pressearbeit an die Hand bekommen.“

Auch wenn es eine große Herausforderung bedeutete, Termine neben Job und Familie zu finden, beeindruckte Sandra Pabst das große Engagement aller Beteiligten und das hohe Maß an Professionalität, für das Proboneo als Prozessbegleiter beidseitig gesorgt habe. Ihr Rat an zukünftige Probonisten: „Beide Seiten müssen sich darauf einlassen, konzentriert und professionell an der Lösung des jeweiligen Problems zu arbeiten. Vorab sollte man sich gut überlegen, was man erreichen möchte. Dies sollte so konkret und praktikabel sein, dass es durch Input leicht umsetzbar ist. Bei Pro bono geht es weniger um theoretische Dinge, sondern vielmehr um praktische Anregungen. Diese sollen die Arbeit der gemeinnützigen Organisation effizienter und leichter machen.“ so Pabst.

oder von Organisationen, die durch Pro-bono-Unterstützung in ihrer Entwicklung gestärkt wurden

Vom Projekt zum Produkt: Die Mannheimer Starkmacher

„Wir können jemanden aus der freien Wirtschaft gar nicht bezahlen – das war unser erster Gedanke“, erinnert sich Sandra Parlasca von der Mannheimer Starkmacher e. V. „Jedoch haben uns die drei Probonisten ganz schnell klar gemacht, dass wir nicht unterschätzen sollen, wie hochangesehen diese Art des Pro-bono-Engagements gerade im private Sektor angesiedelt ist. Eine spannende wie auch wertvolle Erfahrung: sie konnten durch uns ebenso viele neue Anregungen mitnehmen“, beschreibt sie Emotionen und Fakten auf beiden Seiten des Pro-bono-Projektes.

Neue Angebotsstrukturen – danach suchten die Mannheimer Starkmastarkmachercher gezielt. Erfahren in Projekten zur Gewaltprävention mit Schülern und Jugendlichen, wollen sie sich jetzt auch gegen Jugendarbeitslosigkeit stark machen: „Wir wollten vor allem herausfinden, wie und mit welchem Angebot wir unser Know-how in einen betrieblichen Kontext einbringen können“, erklärt Sandra Parlasca das Pro-bono-Anliegen.

Gemeinsam mit drei Strategen aus der freien Wirtschaft erörterten die Starkmacher ein ganz neues Produkt. Dabei konnte das 13-köpfige Mannheimer Team nicht nur aus den Erfahrungswerten des weltweit größten Konsumherstellers schöpfen, sondern auch alternative Finanzperspektiven mit einer Münchner Private Equity Gesellschaft des mittelständischen Unternehmensbereichs diskutieren.

Sehr schnell stand fest: „Unser größtes Know-how liegt im schulischen Bereich“, so Sandra Parlasca. Das Ergebnis: ein ganzheitliches Angebot zur Ausbildungsbegleitung an Unternehmen und Jugendliche. Damit kann das im Bildungs- und Sozialwesen erfahrene Team das weitreichende Wissen nicht nur in die Jugendarbeit einbringen. Auch kleine und mittelständische Unternehmen können zukünftig von ihren Kenntnissen profitieren.

„Das Faszinierende war, dass so viele Menschen aus unterschiedlichen beruflichen Welten zusammen trafen und in einem ungezwungenen Rahmen völlig frei voneinander profitieren konnten. Nicht der Konkurrenzgedanke stand im Vordergrund, sondern die Talente“, beschreibt Sandra Parlasca ihre Pro-bono-Erfahrung.

Generationenwechsel in der Führung beim Bundesverband der Mütterzentren

„Proboneo bringt ein bundesweites Netzwerk mit, über das viele gemeinnützige Organisationen gar nicht verfügen. Sie haben genau die richtige Person ausgewählt, ohne uns zu sehr in den Auswahlprozess einzubeziehen. Allein die Ausschreibung und Suche hätte uns viel Zeit gekostet. Dafür konnten wir uns die Zeit nehmen, genau zu klären, welche Unterstützung wir benötigen und noch vor der Ausschreibung gemeinsam Ziele abstecken. Denn die Zeit hierfür ist oft nicht da und schon hierbei haben wir Unterstützung durch Proboneo erfahren. . Auch während des Projektes hatte die Begleitung genau das richtige Maß.“ Trotz weitreichender Pro-bono-Erfahrung der Mütterzentren war für Ute Latzel, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes, die Herangehensweise von Proboneo eine passgenaue und genau die richtige Unterstützung.

4Die Gründerinnen der Mütterzentren waren ihrer Zeit schon immer voraus – Mehrgenerationenhäuser, Mütter- und Familienzentren, Nachbarschaftsnetzwerke, Sozialberatung – offene Räume, die Jung und Alt, Müttern und Vätern vielseitige Möglichkeiten bieten, von- und miteinander zu lernen und Einfluss auf den eigenen Stadtteil zu nehmen. Rund 400 Mütterzentren bieten inzwischen deutschlandweit Lösungen für die Kinderbetreuung. Ihr Prinzip: gemeinschaftliche Fürsorge. – Ein ganz neuer Kurs für Familie und Gesellschaft zur Gründungszeit Mitte der 80-er Jahre. Heute zeigen Mütterzentren in 23 Ländern weltweit, wie Familienselbsthilfe funktionieren kann.

2Um diese gewachsenen Kompetenzen für alle deutschen Mütterzentren weiterhin nutzbar zu machen, stellte sich der Dachverband vor eine gewaltige Aufgabe: ein Wechsel an der Spitze sollte her, der Weg frei gemacht werden für eine neue Generation. Die richtigen Leute mit der richtigen Verantwortung auszustatten, Bewährtes zu verstetigen, neue Aufgaben zu definieren und innerhalb der föderalistischen Struktur einvernehmliche Standards für alle Mitglieder zu etablieren – darum ging es beim Pro-bono-Ersuch des Bundesverbands der Mütterzentren.

Nach vier intensiven Monaten der Zusammenarbeit mit Probonistin Claudia Hunzelmann ist der Führungswechsel im Vorstand vollzogen und die Ausgestaltung der Geschäftsstelle vorbereitet. Die gegenseitige Zusammenarbeit war für beide Seiten bemerkenswert. Ihre Fortsetzung ist bereits fest eingeplant.

Ein Pro-bono-Teamwochenende für abgeordnetenwatch.de

abgw1„Ohne die einfühlsame, humorvolle und sehr bestimmte Moderation unserer Probonistin Susanne Möcks-Carone hätten wir nicht diese greifbaren Ergebnisse erzielt. Als erfahrene Interims-Managerin hat sie genau den richtigen Instrumenten-Koffer mitgebracht. Uns hat das extern moderierte Teamwochenende sehr viel gebracht – und wir machen es auf jeden Fall wieder“, ist die Überzeugung von Gregor Hackmack, Mitbegründer von abgeordnetenwatch.de.

Seit zehn Jahren engagiert sich das Team der gleichnamigen Onlineplattform für eine selbstbestimmte Gesellschaft. Mehr Beteiligung und Transparenz sind die Instrumente, mit denen die Gründer Gregor Hackmack und Boris Hekele Politikern auf Landes- und Bundesebene auf die Finger schauen. Sogar einen eigenen Gesetzesvorschlag zur Abgeordnetenbestechung brachte die Organisation 2012 in den Bundestag ein.

Zum 10-jährigen Jubiläum gab es gleich zwei Premieren. „Das Teamwochenende in Celle ist unser erstes Pro-bono-Projekt. Ein echter Anlass, endlich das durchzuziehen, was wir für unsere Organisation schon lange vorgehabt hatten.“ Und: zum ersten Mal trafen beide Teams aus Hamburg und Berlin persönlich aufeinander. Läuft die Koordination sonst über das Internet, so wurde im niedersächsischen Celle die virtuelle Welt für alle Teilnehmer sprichwörtlich Realität.

abgw2„Die Teamklausur hat gelebt von der Moderation. Uns war enorm wichtig, dass es neutral und professionell geführt wird, da es auch immer Konfliktlinien gibt“, so Gregor Hackmack. Neben dem verbindenden Teamkontakt standen Projektevaluation und Ausblick im Fokus. Insbesondere die Analyse der eigenen Entwicklungsschritte bedeutete für Geschäftsführer und Team ein ganz besonderes Aha-Erlebnis: „Dadurch konnten wir die eigenen Erfolge einmal in aller Deutlichkeit realisieren. Sonst sieht man ja meist die Hürden oder Probleme“, schmunzelt Hackmack. „Dadurch haben wir jetzt sehr klar vor Augen, wo die Reise hingeht“.

Das Programm Balu und Du wird bekannter

„Wertschätzung für Ehrenamt haben wir in unserer DNA“, so bringt Dominik Esch, Geschäftsführer des Balu und Du e.V., sein Arbeitsethos auf den Punkt. Seit 2002 bringt das bundesweite Mentorenprogramm Grundschulkinder mit Studierenden und jungen Leuten in einer einjährigen Patenschaft zusammen. Gemeinsame Freizeitgestaltung, spielerisches Lernen und persönliche Zugewandtheit stehen im Zentrum, um kleinen Persönlichkeiten zusätzlich positives Rüstzeug für die Herausforderungen des Alltags mitzugeben. Schon oft entstanden daraus lebenslange Freundschaften für Klein und Groß.

Umso bereichernder war es für die Initiative, gleich bei der ersten Pro-bono-Erfahrung auf eine Kommunikationsberaterin zu treffen, mit der die Zusammenarbeit toll harmonierte. Eine wirksamere Außenkommunikation zu entwickeln, lautete der Beweggrund. Zunächst pro bono ausprobieren, so die Devise. Aber es kam anders: „Die Zusammenarbeit war so gut, dass wir nun in ein Honorarverhältnis mit unserer Pro-bono-Beraterin übergegangen sind. Für uns ist das ein Erfolgsbeweis für einen Projektpartner“, resümiert Esch.

Die pro-bono-Zusammenarbeit mit Heike van b2Meegdenburg erbrachte viele konkrete Neuerungen in der Präsentation von Inhalten und zielgruppengenauem Informationsmaterial: „Darüber hinaus ist es uns gelungen, unsere Netzwerkpartner einzubinden, die ja auch die Hauptanwender unseres Kommunikationsprogramms sind“, freut sich Esch. Derzeit ist geplant, dass nach der Sommerpause 2014 die ersten neuentwickelten Printprodukte veröffentlicht werden. Eine ganz besondere Herausforderung gab es für ihn dennoch: „Die schonungslose Analyse, dass ich die Bestätigung eines bewussten Defizits in unserer Organisation von einer Außenstehenden angesagt bekam“, schmunzelt Esch.