Praxisleitfaden Soziales Unternehmertum

8264580418_cd02a89474_k von M Yashna unter CC BY 2.0Immer öfter hört man auch außerhalb des sozialen Sektors den Begriff „Social Entrepreneurship“. Der Begriff kommt aus den USA und Großbritannien und bedeutet auf Deutsch so viel wie „soziales Unternehmertum“. Solche Unternehmen gibt es in Deutschland schon lange, wie viele sozial-karitative Einrichtungen zeigen.  Die neuere Generation der Sozialunternehmer nutzt den Begriff „Social“ im Sinne der „Gesellschaft“ – und „Entrepreneur“ mehr als „Innovator“ und daher auch oft über die Gründungsphase hinaus. Markt- und betriebswirtschaftliche Methoden werden, im Gegensatz zur reinen Profitorientierung, vor allem zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen eingesetzt.

Während sich traditionelle Institutionen und Unternehmen langsam dem Thema nähern, existiert bereits ein lebendiges und etabliertes Ökosystem aus Sozialunternehmen, Unterstützerorganisationen und Graswurzelbewegungen, die auf Eigeninitiative beruhen. Um auch von öffentlicher Seite Wissen zu schaffen und Orientierungshilfe zur Gründung von Sozialunternehmen bereit zu stellen, hat das Bundeswirtschaftsministerium nun auch einen eigenen Leitfaden erstellt. Hier werden Tipps von der Entwicklung des Geschäftskonzepts über die Gründung, bis hin zu weiterführenden Quellen und Fördermöglichkeiten aufgezeigt: http://www.bmwi.de/DE/Mediathek/publikationen,did=752226.html

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