Co-Creation, Vernetzung und von einander Lernen – das openTransfer CAMP Refugee Helpers

Mit diesen drei Zielen fand am Wochenende vom 14. November das openTransfer CAMP Refugee Helpers statt. Über 150 Teilnehmer besuchten die 30 Sessions, welche im Rahmen des barcamp Formats aus spontan aus der Reihe der Teilnehmer angeboten wurden. Proboneo war als Partner der Stiftung Bürgermut mit vor Ort, um zu zeigen, wie wertvoll pro bono Unterstützung auch für Initiativen ist, die mit Geflüchteten arbeiten.

Es war kein leichtes, nach den Anschlägen von Paris am vorhergehenden Abend inspiriert in den Tag zu starten, doch gemeinsam wurde beschlossen, dass die Veranstaltung wie geplant stattfindet. Als Ort des Austausches und der zur Stärkung jener, die durch Dialog und Unterstützung versuchen die Arbeit mit Geflüchteten zu verbessern und auszuweiten.

Die teilnehmenden Organisationen 23064673655_0641427dcf_owaren vielfältig und konnten durch Impulse aus der eigenen Arbeit und neue Partnerschaften viel mitnehmen. Vor Ort waren Initiativen, die Flüchtlinge in Notunterkünften unterstützen (WestendLichtenberg), solche, die bei der Wohnungssuche helfen (Flüchtlinge willkommenFlüchtlingswohnungen), welche, die Deutschunterricht zur Verfügung stellen, Kleiderkammern (ZESAA) und Bildungsangebote (Asylothek Berlin) und diejenigen, die sich speziell um minderjährige Flüchtlinge kümmern. Auch aus der Tech-Szene kamen Organisationen und Initiativen, die wichtige Informationen für Menschen auf der Flucht zusammenführen (Kos SolidarityMigration Hub) oder die Orientierung in Deutschland erleichtern (Place4RefugeePlaceMaking). Mentorenprogramme und Tandems (aeWorldwideWir für Flüchtlinge) gab es viele und letztlich durften auch Sessions zum Thema pro bono nicht fehlen (Proboneo und youvo).

Wie kann pro bono Initiativen zur Unterstützung von Geflüchteten unterstützen? Was für Kompetenzen können pro bono gefunden werden, speziell für junge Initiative oder solche, die jetzt einen starken Zulauf und Wachstum erfahren? Um diese und mehr Fragen drehte sich der Workshop zum Thema pro bono.

45 Minuten waren ein knapper Zeitraum für dieses und die restlichen 29 Sessions voll auszuschöpfen und so wurden auch die Pausen genutzt, um Ideen weiter zu entwickeln und neue Partnerschaften zu schmieden. Selbst nach Abschluss der 7 Stunden des CAMPs war die Motivation noch spürbar hoch und Teilnehmer diskutierten selbst außerhalb des Gebäudes noch weiter.

Einen Riesendank an sie Organisation durch die Stiftung Bürgermut und die Unterstützung des Events durch Zalando. Wir freuen uns schon auf das nächste openTransfer CAMP!

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